Hunderte Anzeigen gegen Fiat und Iveco

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Der Fiat-Konzern gerät immer tiefer in den Diesel-Skandal. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt wegen dem Vorwurf des Betruges und hatte hierzu bereits im Juli die Geschäftsräume von Fiat und Iveco durchsucht. Die Behörde hatte betroffene Verbraucher zudem aufgerufen, sich bei der Polizei zu melden. Mittlerweile haben hunderte Verbraucher Strafanzeige gegen Fiat gestellt, 90 Prozent davon waren Eigentümer von Iveco Wohnmobilen.

Verbrauchern drohen Fahrverbote

Fiat und Iveco wird vorgeworfen, in den Diesel-Motoren eine unzulässige Abschalteinrichtung verwendet zu haben. Diese sorgt dafür, dass die Abgasnormen im Prüfstand eingehalten werden, im normalen Fahrbetrieb jedoch nicht. Nach Aussage der Staatsanwaltschaft sind betroffene Fahrzeuge nicht genehmigungsfähig und daher von Fahrverboten und Stilllegungen bedroht. Wegen illegaler Abschalteinrichtungen hat Fiat in den USA bereits eine Milliarden-Strafe erhalten.

Welche Fahrzeuge sind betroffen?

Angaben zu den betroffenen Modellen machte die Staatsanwaltschaft nicht. Die betroffenen Motoren mit Euro-5 und Euro-6 Norm sind jedoch in zahlreichen Modellen der Marken Fiat, Alfa Romeo, Jeep und Iveco verbaut. Insgesamt sollen mehr als 200.000 Fahrzeuge aus den Jahren 2014-2019 betroffen sein.

Was Verbraucher jetzt tun können

Die völlige Gleichgültigkeit des Fiat-Konzerns gegenüber seinen Kunden und der Umwelt ist erschreckend, im Anbetracht der Dimension des Dieselskandals allerdings auch wenig überraschend. Betroffenen Verbrauchern wird jedenfalls geraten, sich zu wehren und frühzeitig rechtlich beraten zu lassen. Staudt Rechtsanwälte bietet eine unverbindliche und kostenlose Erstberatung.

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