Daimler droht nächster Milliarden-Schock

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Nach dem milliardenschweren Vergleich in den USA, droht dem Daimler-Konzern der nächste Ärger in Europa. In Großbritannien bereiten Kanzleien wegen den Diesel-Manipulationen Sammelklagen gegen den Autobauer vor. Den Angaben der Kläger-Anwälte zufolge ist das Volumen der Sammelklage das höchste der schottischen Rechtsgeschichte. Experten schätzen, dass mehr als 1 Million Fahrzeuge betroffen sind und pro Fahrzeug eine Entschädigungssumme von 10.000 Pfund anfallen könnte.

Daimler sucht Konflikt, keine Lösung

Daimler reagierte auf die Ankündigung der Sammelklage mit der üblichen Rhetorik, wonach der Konzern die Ansprüche für unbegründet hält. Dabei hatte sich der Konzern erst vor wenigen Wochen mit den US-Behörden auf einen Milliarden-Vergleich geeinigt, der jedem Verbraucher unkompliziert und unbürokratisch eine hohe Schadenssumme zusichert. Dies verdeutlicht einmal mehr, dass es Daimler nicht um eine schnelle und faire Behandlung seiner getäuschten Kunden geht. Anstatt allen Verbrauchern eine unkomplizierte Lösung anzubieten, zieht es der Konzern vor, vor Gericht weiter die Muskeln zu zeigen und für die Aktionäre das Beste herauszuholen.

Verbraucher sollten handeln

Betroffene Verbraucher sollten sich von dieser Rhetorik nicht beeindrucken lassen, sondern offensiv ihr Recht einfordern. Von der Teilnahme an einer Musterklage ist allerdings abzuraten: denn auch bei einem erfolgreichen Ausgang müssten Verbraucher nämlich danach ihr Recht individuell durchsetzen. Staudt Rechtsanwälte berät Eigentümer von Daimler-Schummel-Dieseln zu diesen und anderen Fragen auch gerne in einem kostenfreien und unverbindlichen Erstgespräch.

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